Westerwald, da pfeift der Wind so kalt?

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So sieht man ihn selten, der Westerwald

Wir waren schon öfter im Westerwald, doch so richtig haben wir den Westerwald noch nicht  erkundet. Vielleicht liegt es daran, dass das Wetter nicht immer so beständig ist. Ich denk an die Wochenenden im Nistertal, von dort haben wir schöne Touren gefahren, wir haben aber immer auch die Klamotten nass bekommen. Ob es diesesmal so war, erfahrt ihr wenn ihr weiterlest.

 

Dieter hatte die Idee, schon während der Moin Moin Tour, wir müssen mal wieder in den Westerwald ne Pizza essen, Die Resonanz unter den Clubmitgliedern war etwas verhalten, denn Klamotten nass und frieren, wer hat da schon Bock drauf. Doch so nach und nach meldeten sich immer mehr zu der Tour an. Ob das wohl an der Pizza lag, die so toll sein soll? Die Vermutung liegt nah. Am Sonntagmorgen trafen sich dann auch alle Mitglieder, die motorisiert sind, an unserem Aufstellungsort Café Schräglage. Dieter hatte die Tour ausgearbeitet und hat auch mit Willi zusammen den Tourguide gemacht. Die Tour verlief zuerst über die A3 bis Siegburg. Dann auf die die B8 Richtung Altenkirchen bis Westerburg.

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Kleine Rast auf dem Rastplatz Siegburg Es gibt was zu erzählen

 

Hier war die Pizzaria Italia. Bis hier hin verlief die Tour recht unspektakulär, die einzigste Freude waren die Kreisverkehre, die dann mal zum Kurvenfahren einluden. Mein Gedanke war, na ja, das kann was werden. Doch zu erst stand Essen auf dem Programm in der schon erwähnten Pizzaria. Die Überraschung war perfekt. wir bekamen Portionen, die ein einzelner Mensch nicht essen kann. Nach 90 Min. war der Bauch so voll, das wir uns auf den Rollern kaum bewegen konnten.

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Pizzaria Italia in Westenburg Die Bedienung kommt gleich!
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Was essen wir denn? Mhhh, äähh. Das ist nur der kleine Salat, wie sieht denn
nur der grosse aus?

 

Es muss ja weitergehen, denn übernachten wollten wir nicht. Was bleibt? Die schwere Kiepe auf den Roller, bzw Motorrad, geschwungen und die Tour wieder aufgenommen. Der erste Stop nach der Schlemmerei war der Campingplatz Katzenberg, hier war 17 Jahre der Erholungsort von Dieter. Ein sehr kleiner Campingplatz in der Nähe von Westerburg.    Über schmale und sehr kurvenreiche Strassen verlief die Tour nach Bad Marienberg. Im Kurpark von Bad Marienberg ist ein Pfad der Sinne. Was ist das denn höre ich euch schon fragen. Die Wege des Park´s sind mit unterschiedliche Beläge bestückt, wie Moos, Steine, (Runde und Spitze) Holz, Späne usw. Diese Pfade sind natürlich mit Barfuss zu begehen um den Unterschied besser zu Spüren. Eben die Sinne schärfen. Das mussten wir natürlich ausprobieren. Von Bad Marienberg fuhren wir dann Richtung Betzdorf und weiter Richtung Altenkirchen. Dabei hat Dieters Tourenplanung keine Kurve ausgelassen, es wurden kaum Bundesstrassen gefahren sondern meist Kreisstrassen und Landstrassen, ein paar Wirtschaftswege waren auch dabei. so haben wir den Westerwald noch nicht gesehen, herrliches Wetter, schöne Aussicht und der kalte Wind hat sich auch in Grenzen gehalten.

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Teil der Westerburg im Westerwald Ein schöner Ausblick...
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in Berge, Täler... und Seen.

 

Weiter fuhren wir Richtung Altenkirchen, Waldbröhl und wir kamen so langsam in heimatliche Gefilde. Das Bergische Land! Es war schon spät geworden, so sind wir ein kleines stück Autobahn gefahren bis Untereschbach dann durch Bensberg nach Leverkusen. von hier ging es dann ganz schnell, über die A59 und A46, bis zu unserem Ziel.

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Kleine Rast an der A59. Ausklang im Café Schräglage, Ralf u. Jürgen

 

Café Schräglage! Eine gelungen Tour, wir haben den Westerwald so noch nicht gesehen, das beste daran war, einige Mitglieder kannten die Marschall-Regel noch nicht und wir sind auf dieser Tour, peinlich genau nach dieser gefahren. Es hat wunderbar funktioniert, sehr diszipliniert und wir hatten viel Spass dabei, und eine wohliges Gefühl in unseren vollen Bäuchen denn wir waren mal wieder Op Tour ...wir wissen wo es lang geht!

 

Text: Rolf T. Burgi      Tourguide: Dieter      Bilder: Rolf T. Burgi   ©Rollerfreunde Op Tour™ 2012