ART 15. Das Treffen im Norden

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Hamburger Hafen

Diese Treffen stand schon lange auf unserer Liste, die Alster Roller hatten uns schon sehr früh, uns über dieses Treffen informiert.

Der Termin war festgelegt vom 11. Mai bis zum 17. Mai 2015. Willi und Doris sind schon am 9. Mai nach nach Neversdorf gefahren, den sie wollten das Treffen von Anfang an mitmachen. Der Rest unserer Truppe ist dann am 14. Mai in den Norden gefahren. Um 08:00 Uhr trafen wir uns an unserem wohlbekannten Treffpunkt. Wir wollten auf den direkten Weg nach Neversdorf fahren. Also ist der Hinweg nicht so interessant, doch hier in Stichpunkten. A46, A1, A21 bis zur Abfahrt Leezen und dann sind es noch ein paar Kilometer bis zum Gasthof „Waidmann Heil“ in Neversdorf.

 

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 Unterwgs auf der A1...  ...eine kleine Pause

 

Das Quartier der Alster Roller für dieses Treffen. Der Rest für diesen Tag war dann Zimmerbelegung und anschließende Benzingespräche. Das Treffen stand im Zeichen, „5 Jahre Alsterroller.“ Viele Rollerclubs hatten ihre Aufwartung gemacht und nahmen an dem Treffen teil.

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 Parkplatz voll! Voll Roller.  Erstmal eine kleine Stärkung mit Bernd
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 Auch der Saal voll mit Teilnehmer der ART 15  Fotograph der Alster Roller: Andreas
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 Das Buffett am ersten Abend.  Alles was lecker ist
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 Aus dem Hause "Waidmanns Heil"  Ein Gastgeschenk für die Alster Roller
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 Fertigmachen für die Hamburg Tour  Die neue Sym GTS 600

 

Der nächste Tag stand im Zeichen von Hamburg. Von Neversdorfverlief die Tour auf der B432 Richtung Norderstedt und anschließend in die Speicherstadt von Hamburg. Auf der Tour waren ca. 50 Roller die alle nach der Marschall-Regel fahren sollten. Doch der Teufel steckt im Detail. Einer fährt falsch ab, der Rest der Meute fährt hinterher und schon weiss keiner wie es weiter geht. Doch es gab die Notfallnummer, die jeder mit hatte und so kam die Truppe wieder zusammen.

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 Es soll losgehen.  Alle verfahren, Wo sind die denn?
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 So langsam trudeln sie wieder ein.  

 

In der Speicherstadt ist das Zollmuseum beheimatet.*Von Zollquittungen aus dem Altertum bis zur modernen Container-Prüfanlage – im Deutschen Zollmuseum präsentiert sich der Zoll der Öffentlichkeit. Markenfälschungen, Schmuggel verstecke, historische Uniformen... über 2000 Ausstellungsstücke vermitteln im Deutschen Zollmuseum anschaulich die Arbeit des Zolls in Vergangenheit und Gegenwart. Seit 1992 befindet sich das Deutsche Zollmuseum in den Räumen des alten Zollamtes Kornhausbrücke in Hamburgs historischer Speicherstadt. Hier weht mit dem Geruch nach Gewürzen, Tee, Kaffee und Tabak der Duft der weiten Welt. Nicht zuletzt der Zollkreuzer „Oldenburg“, der vor dem Museum vor Anker liegt, vermittelt ein lebendiges und authentisches Bild der vielseitigen Arbeit des Zolls. Im Erdgeschoss des Museums haben die einzelnen Aufgabenfelder des Zolls ihren Platz, z.B. der Schutz der Tier- und Pflanzenarten, Steuererhebung und Umwelt- und Gesundheitsschutz. Der Rundgang zeigt, was der Zoll alles macht – heute und in der Vergangenheit. Das Obergeschoss bietet einen umfassenden Überblick über die gesamte Entwicklung des Zolls vom Römischen Reich bis in die 90er Jahre. Die Führung dauerte ca. 2 Stunden uns sollte in jedem Hamburg Besuch auf dem Zettel stehen.

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 Auf zum Zollmuseum...  ...in der Speicherstadt Hamburg
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 Hier ist die Rickscha das Brautfahrzeug  Das waren noch Zeiten, VW Bulli vom Zoll
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 Eine Führung durch das Zollmuseum.  Figur aus Elfenbein, Verboten!
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 Genauso der Elefantenfuss  Dienstfahrzeug Ural mit Beiwagen
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 So groß war das Reich, bis Afrika  Fleet durch die Speicherstadt.

 

Nun machte sich doch ein wenig Hunger breit und somit verlief die Tour (ca. 50 Roller) zum berühmten Fischmarkt. Wo bekommt man den besten Backfisch in Hamburg? Natürlich bei Roland Teichmann. Eine kleine aber feine Fischbude in einem der Schuppen auf dem Hamburger Fischmarkt.

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 Last es euch schmecken!  Den besten Fisch, nur bei Teichmann.

 

Nach dieser Stärkung fuhren wir ein paar Kilometer weiter zum Schifffahrtsmuseum Oevelgönne. Von hier aus sollte es mit einer Barkasse weitergehen zur Hafenrundfahrt. Die Alster Roller hatten die Barkasse nur für die Teilnehmer der ART 15 gemietet. Nach einiger Zeit fuhr die „Tanja“ in den Museumshafen ein und Konnte von uns geentert werden. *Mit der Barkasse „Tanja“, hatten wir eine Hafenrundfahrt unternommen um auf der Elbe durch eine Sperrschleuse hindurchzufahren (Sperrschleusen sind auf beide Enden über einen längeren Wasserweg miteinander verbunden sind und keine unterschiedlichen Wasserstände haben können. Diese Sperrschleuse kann keinen Höhenunterschied herstellen, sondern verhindert einen unerwünschten Wasserstrom, um das Versanden des Hafenbecken zu vermindern), vorbei an Container Schiffen, riesigen Brückenkränen. Weiter ging es auf Fleete der Speicherstadt vorbei an der Elbphilharmonie den Museumsschiffen „Cap San Diego“ und  der „Rickmer Rickmers“, Landungsbrücken und dem russischen Unterseeboot  (U-434), alles jetzt und hier zu nennen würde wohl den Rahmen sprengen. Die Rundfahrt mit Erklärungen vom Skipper der „Tanja“ dauerte vom Ablegen bis zur Ankunft in Oevelgönne  gut 1½ Std. Ach was noch geschehen war ist, dass Einsteigen auf die Barkasse am Ponton geschah auf der Innenseite, nur nach der Rückkehr zum Ponton war der Liegeplatz wieder vom Dampfschlepper „Tiger“ belegt und die „Tanja“ musste auf der Außenseite des Ponton zum Aussteigen festmachen welches zwischen den kurzen Zeiten des regulären Fährbetriebes geschehen musste und erschwerend kam noch hinzu, die Oberkante des Ponton zur „Tanja“ betrog hier ca. 1 Meter Höhenunterschied. Dank an die Helfer die Uns Se(e)hleuten von Bord geholfen haben. Nur für Willi und Doris war der Ausstieg nicht so erquickend, denn sie erlitten leichte Blässuren am Knie und Schulter.

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 Das nenn ich mal sauber Parken.  Fußmarsch in den Museumshafen.
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 Ein alter Flußsegler  Der Nobelstadtteil Blankenese.
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 Ja Willi, so hoch ist die Hafenkante.  Eine Jacht in der Werft von Blom & Voss
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 Countainerbrücke beim Beladen.  Hamburger Hafen mit Trockendock
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 Die Polizei hat ihren Hafen.  Der Raddampfer Missesippi Queen
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Und die Feuerwehr hat auch ihren Hafen.  

 

Anschießend verlief die Tour über die Elbchaussee nach Wedel zur Schiffsbegrüßungsanlage „Willkommen Höft“ Hier gab es Kaffee und Kuchen und wir konnten zuschauen wie zwei große Containerschiffe für den Hamburger Hafen begrüßt wurden. Nun war es schon Abend geworden und die Gruppe hat sich geteilt. Die meisten fuhren zurück nach Neversdorf und der Rest der Gruppe fuhr in den Park „Planten & Bloomen“ und schauten sich die Wasserorgel an. Diese Gruppe kam dann erst gegen 00:30 Uhr in Neversdorf an. Das war die Rundfahrt nach und durch Hamburg. Am Abend gab es natürlich lecker Essen und viel Benzingespräche. Der nächste Tag begann mit einem guten Frühstück und somit konnte der Tag nur gut werden. Es war geplant eine kleine Tour durch die Holsteinische Schweiz bis zur Ostsee.

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 Auf zur Ostsee  Kleine Rast

 

So fuhren wir meist über Nebenstecken durch kleine Dörfer bis zur Hasselburger Mühle. Seit dem 14. Jahrhundert besteht diese Wassermühle. Das Mühlrad hat einen Durchmesser von 4 Metern und benötigt bei Volllast für eine Umdrehung 3.200 Ltr. Wasser aus dem angrenzenden Mühlenteich. Der Mühlenteich hat natürlich ein begrenztes Volumen als Energiespeicher und so baute die Familie Kurth, die seit 1877 die Mühle besitzen, 1936 einen 30 PS starken Deutz Dieselmotor in die Mühle, der heute noch tadellos anspringt und die Mühle antreibt. Erstaunlich, der wird im nächsten Jahr 80 Jahre alt, deutsche Wertarbeit!

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 Die wollen wir besichtigen.  Geführt von dem Besitzer der Mühle
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 Alte Maschinen...  ... altes Mahlwerk...
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 ...und alles Funktionsfähig.  Interessant.

 

Von dort aus verlief die Tour nach Neustadt/ Holstein. Eine kleine Stadtrundfahrt durch die Hafenstadt an der Ostsee und dann zum Kaffeetrinken in den Marienhof. Selbstgebackener Kuchen und frischen Kaffee oder Tee sind hier die Spezialitäten und vor allem es hat geschmeckt! Danach fuhren wir auf den direkten Weg nach Neversdorf, denn da stand noch was auf dem Programm.

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 Die Rennleitung 110 schaut auch vorbei.

"Braucht ihr ne Eskorte?"

 "Sag mal, hast du noch Kohle, wir wollen 

noch Kaffeetrinken?"

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 Der Marienhof in Neustadt/Holstein  Kaffee und Kuchen...
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 ... mit Benzingesprächen.  Gut Marienhof mit Rollern.
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 Es geht Richtung Neversdorf.  

Die Alster Roller hatten einen schönen gemütlichen Abend gemacht mit lecker Essen und Preisverleihung. Der erste Preis für die Anreise bekam Michel, Gast bei den Rollerfreunden Op Tour, der Zweite und auch andere Preise konnten wir auch auf unser Konto verbuchen. Hat die Reise sich schon gelohnt, Pokal mit Beiwerk, was will man mehr. Der Rest des Abends wurde natürlich mit Benzingesprächen verbracht.

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 Der 1. Preis geht an: Micha  Weiter Preise an: Willi...
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 ...Rolf T. Burgi...  ...Rolf C. und andere.
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 Ein schöner Abend vor der Heimreise.  Edda, ohne sie lief nichts!

 

Nach dem Frühstück war es dann soweit, Abschied nehmen, denn nun stand die Heimreise auf dem Plan. Der Abschied ist uns schon schwer gefallen, denn es waren ein paar schöne Tage. Gut durchorganisiert, schöne Touren, wenn auch das Wetter nicht immer perfekt war, doch es blieb in wesentlichen Trocken. Wir fuhren über die A21 und A1 Richtung Heimat. Doch eines hatten wir nicht einkalkuliert, den Rückreiseverkehr vom langen Wochenende. Ab Cloppenburg ging gar nichts mehr. Stau! Auf der ganzen Linie! Nach sehr kurzer Beratung im Stau hatten wir uns für die Weiterfahrt über Land entschlossen. Somit fuhren wir über Cloppenburg, Quakenbrück, Rieste, Ibbenbüren, Billerbeck, Coesfeld, Reken, Dorsten bis Essen. Hier haben wir uns dann alle Verabschiedet, denn einige wollten nach Düsseldorf, Mettmann und Hilden. Doch mit Hilden lief es wohl nicht so gut. Edith und Klaus, die in Hilden wohnen, hatten irgendwelche Differenzen. Haben die ja sonst nicht? Wir, Rolf C. Und ich, fuhren auf der B224 Richtung Velbert, Mettmann, und Klaus überholte uns, wir und eigentlich auch Klaus mussten rechts ab, doch Klaus fuhr gerade aus, ohne Edith. Was war geschehen? Wir erfahren es bei unserem nächsten Treffen, den Motorradgottesdienst in Mettmann. Einen Außerordentlichen Dank geht an die Rollerfreunde Alster Roller, insbesondere an Horst (Hoddel) der noch einen schweren Weg vor sich hat. Du schaffst das!

Text: Rolf T. Burgi  Fotos: Edith, Rolf T. Bugi  Tourguide: Rolf T. Burgi, Hoddel

Quellen:

*Zollmuseum Hamburg

* Alster Roller

©Rollerfreunde Op Tour 2015