Abschluß-Tour nach Winterberg

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SchwachSuper 

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Edersee

Es ist schon Tradition, die Abschlusstour am Tag der deutschen Einheit. Denn Deutschland ist schön! So trafen wir uns am 2. Oktober 2015 um 09:00 bei Theo in Düsseldorf um endlich loszufahren.

 

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Der Startpunkt bei Theo

Wir fuhren von Düsseldorf über die A46 Richtung Wuppertal bis zum Sonnborner Kreuz und weiter auf der L74 Richtung Remscheid. Von dort auf die B229 an der Wuppertalsperre vorbei bis Wettringhof.

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Kleine Rast

Hier verließen wir die Bundesstraße und fuhren weiter auf der L691 bis Werdohl. In Werdohl trafen wir wieder auf die B229 und folgten ihr bis Langenholthausen. Ab dort auf die L696 bis Dickenbruch und weiter auf der K12 bis Mellen. Hier weiter auf K34 bis zur ersten großen Rast in Langscheid am Sorpesee. Unser Tourguide Günni hat hier auf dem Sorpesee eine Schifffahrt gebucht, damit wir etwas Seeluft in unsere Lungen bekommen. Doch diese Stadt Langscheid ist nicht auf Biker eingestellt, sie lieben sie nicht und sind zu ihren Besuchern nicht nett. Das muss ich erklären! Wir fuhren auf den Parkplatz an der Staumauer und auf dem Parkplatz befinden sich auch Plätze nur für Motorräder und Roller. Das finde ich schon mal gut, doch das die dort Parkgebühren erheben, dass finde ich gar nicht gut. Zumal, wie mache ich den Parkschein fest? Was bleibt, den Verbandskasten auf und mit Pflaster an die Scheibe kleben? Gott sei dank hatte Edith eine Rolle Tesafilm mit und so konnten wir uns helfen. Hals wurde dick. Dann die Bootsfahrt, die war ok, nichts zu meckern! Irgend wann muss Mann und Frau auch auf die Toilette, toll, direkt am Parkplatz ein öffentliches WC. Scheiße, die Tür will Geld bevor die aufgeht, also 0,50 € in die dafür bereitgestellte Apparatur geschmissen und die Stange Wasser in das dafür an der Wand hängende Gefäß gestellt. Ahh, da war doch noch was, der Arzt hat doch gesagt Hygiene ist alles, also Hände waschen! Womit? Seife gleich null, Hände trocknen, gleich null! Frage?: „Wofür die 0,50 €“ Hals noch dicker! Fazit: Nie wieder Langscheid, nie wieder Sorpesee!

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 Auf zur Bootsfahrt auf dem Sorpesee  Hier kann man es aushalten.
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 Der Kaffee kommt noch!  Feriensiedlung am Sorpesee-
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 und viel Wald.  Auf dem Boot-
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 kann man heiraten.  Das Schiffchen.
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Edith, unsere Fotographin Trimm dich

 

Gott sei Dank hat Günni eine tolle Strecke ausgesucht, sodass der Hals während der Fahrt wieder dünner wurde. Weiter ging die Fahrt auf der L519 bis Hachen, hier hat Günni in der Landessportschule ein kleines Mittagessen organisiert, wer wollte konnte die Sportschule besichtigen.

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 Mittagessen in der-  Landessortschule.

 

Weiter bis Eslohe, dann auf der B55 am Hennesee vorbei bis Meschede. Hier fuhren wir weiter auf der L740 bis zum Ziel, Winterberg. Nun konnten wir uns einquartieren im Hostel Erlebnisberg Kappe. Wir waren zum ersten mal in einem Hostel zur Übernachtung, es ähnelt sehr an eine Jugendherberge, doch in diesem Fall sehr spartanisch, doch wir hatten es nicht anders gewollt, und so mussten wir das so hinnehmen.

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 Das Gästehaus vom Hostel  In der Nähe, die Sommerrodelbahn

 

Nach dem wir uns etwas frisch gemacht haben, stand das Abendprogramm auf dem Plan. Zuerst mal Essen gehen. Da hatte Günni wieder ein Highlight ausgesucht. Das Panorama Restaurant an der Bobbahn. Günni hatte einen Tisch bestellt in bester Lage für 16 Personen, mit einen Ausblick auf Winterberg und auf die Höhen des Sauerlandes. Gigantisch, kann man da nur sagen.

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 Erlebnisbrücke Panorama  mit dem Restarant
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 Ein schöner Tisch-  mit leckeren Speisen-
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 und einen- wahnsinnigen Ausblick!

 

Das Essen in diesem Restaurant war sehr gut und die Preise annehmbar. Nach dem Essen sind wir dann zurück ins Hostel in die Kellerbar um den gemütlichen Teil des Abends einzuleiten. Es war ein sehr spaßiger Abend, wir haben viel gelacht. So gegen 23:00 Uhr war der Spaß vorbei und es ging ab in die Betten.

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 in der Kellerbar -  im Hostel.

 

Nach einem guten Frühstück stand die Fahrt durch das Sauerland und rund um den Kellerwald bis zum Edersee auf dem Plan. Auch hier hatte Günni aus den Vollen geschöpft, gute Straßen mit den besten Kurven weit und breit. Einfach super. In der nähe vom Edersee gibt es einen schönen Bikertreff, das Zündstoff, den mussten wir natürlich besuchen. Kann man nur empfehlen, wer in der Gegend vom Edersee ist, sollte unbedingt da einkehren.

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 Fertigmachen für die Rundfahrt.  Sigi: "Ich bin fertig!"
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 Bikertreff Zündstoff,  gutes Essen,
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 und viel los hier.  

 

Speisen sind gut und nicht überteuert, das Ambiente ist freundlich und Familiär, trotz des Ansturm von Bikern bei gutem Wetter. Nach diesem tollen Mahl im Zündstoff fuhren wir weiter Richtung Waldeck auf der Ederseelandstrasse. Wir kamen uns vor, wie an der Cote d´Azur, eine Steilküstenstrecke. Der Edersee hatte kaum Wasser und so sahen die Ufer sehr steil aus.

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 Der Edersee,  fast leer, die Ufer-
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 werden zu Steilufern.  

 

Weiter verlief die Tour über Land- und Kreisstrassen über Medebach zurück nach Winterberg. Bei dem schönen Wetter wäre ein Eis nicht schlecht. Also in die Innenstadt von Winterberg und eine Eisdiele gesucht. Cortina hieß der Ort der Begierde, doch man musste erst dreimal um den Block fahren um überhaupt einen Parkplatz zu bekommen, so voll war die Stadt mit Menschen. Meist unsere Freunde aus Holland. Doch die meisten hatten einen Parkplatz bekommen und konnten sich am Eis laben. Nach dieser Kühlung fuhren wir zur Unterkunft um uns frisch zu machen für das Abendessen.

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 Die Sprungschanze von Winterberg  Schönes Hochsauerland
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 Benni´s Kartoffelkiste  Wir warten auf  das leckere Essen.

 

Dieses mal in Benni´s Kartoffelkiste am Waltenberg. Auch hier hatte Günni wieder ein gutes Händchen. Das Essen war hervorragend und die Preise hielten sich im Rahmen. Den Abend ließen wir in der Kellerbar im Hostel ausklingen. Nach dem Frühstück musste erst ein Gruppenfoto gemacht werden (siehe Fahrerlager) und dann fertigmachen für die Heimreise. Auch hier hat Günni wieder das beste aus dem Straßenatlas herausgeholt. Von Winterberg verlief die Tour über Schmallenberg, Lennestadt, an der Hohen Bracht vorbei bis Oberveischede. Dort ist ein kleiner Imbiss, an der B55, mit einer exzellenten Curry Wurst. Die musste natürlich gegessen werden.

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 Imbiss an der B55, lecker Currywurst.  Die Tour ist zu Ende, zurück im Lohof.

 

So gestärkt fuhren wir weiter über Olpe, Meinerzhagen, Wipperführt, Solingen, Mettmann bis nach Ratingen zu unserem Vereinslokal Gut Lohof. Dort haben wir die schöne Tour ausklingen lassen bei einem Bayrischen Abend, und nochmals über das super gute Wochenende gesprochen. Anschließend fuhr jeder dann in seine Heimat, in sein Zu Hause. Wir möchten uns hier alle bei Günni bedanken für dieses schöne Wochenende, denn er hat alles selbst organisiert, gebucht und hat uns den Rücken freigehalten, wie man so schön sagt. Wir mussten nur noch fahren, alles andere hat Günni erledigt! Natürlich hat jeder für sich selbst bezahlt, wäre ja noch schöner! Großen Dank an Günni!

Text: Rolf T. Burgi           

Bilder: Edith

Organisation und Tourguide: Günni     2. Tourguide: Dieter

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