Pfalz, Saarland, Lothringen, Elsass Tour.

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Altstadt von Straßbourg

 

 

Alle Jahre wieder ist im Herbst die Abschlusstour. Dieses Jahr fuhren wir zum zweitenmal in die Pfalz.

Wir waren 2011 schon mal dort, und hatten festgestellt, das es dort noch mehr zusehen gibt. Am 28. 10. 2016 war es dann soweit. Um 09:00 Uhr fuhren wir von Mettmann Richtung Süden, bei schönem Wetter, den Kölner Raum haben wir über die A3 und A59 umfahren. Natürlich nicht ohne Stau, denn NRW ist das Stauland Nr.: 1!

 

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Kleine Rast, Raststätte Schloß Röttgen. Willi hat sein Hotelzimmer immer dabei.

 

In Bonn fuhren wir über den Rhein und weiter auf der B9 Bis Koblenz. Von dort wieder über den Rhein auf die B42 Richtung Rüdesheim. Pünktlich zur Mittagszeit machten wir Rast im Benno´s Truckstop in Kaup. Hier gibt es ordentlich was auf die Schippe (Löffel) zu essen für wenig Geld.

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Das schmeckt! Ordentlich was auf dem Teller
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Benno´s Truckstop unscheinbar aber gut. Pfalzgrafenstein
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Auf der Fähre von Kaup nach Bacherach Rolf mit dem Service-Wagen
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Edith, unsere Fotographin  

Die Hälfte der Anreise hatten wir erreicht, nun setzten wir mit der Fähre in Kaup über den Rhein Richtung Bingen. Von Bingen fuhren wir Richtung Bad Kreuznach an der Nahe, dass erwies sich als ziemlich schwierig, denn die B48, die wir befahren wollten, war wegen einer Baustelle gesperrt. Bis sich unsere Navi´s auf eine Umleitung geeinigt hatten, fuhren wir doch etwas verwirrt durch die Landschaft. Ab Bad Kreuznach fuhren wir dann weiter auf der B48 über Rockenhausen Richtung Kaiserslautern. In Hochspeyer bei Kaiserslautern wieder eine Vollsperrung der B48 Richtung Annweiler am Trifels. Doch diesesmal war eine Umleitung ausgeschildert, die uns zwar durch Wohngebiete leitete aber immer hin, denn jetzt kam der schönste Teil der Strecke, die Fahrt über Johanniskreuz durch den Pfälzer Wald!

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Café Nicklis, auf Johanniskreuz. Fein hier oben!

 

Ab Johanniskreuz kannte unser Tourguide eine Nebenstrecke nach Wildgardswiesen. Herrlich durch den Pfälzer Wald zu fahren, schöne Täler zusehen und nicht zuletzt die besten Kurven! Von Wildgardswiesen hatten wir noch 5 Km bis zu unserer Unterkunft. Hotel-Restaurant Waldesruh in Hauenstein direkt an der Schuhmeile, ein Paradies für unsere Frauen. Jetzt stand nur noch Zimmer belegen und Abendessen auf dem Programm. Nach dem Essen noch ein wenig quatschen und schon ging es in die Betten denn am nächsten Tag wollten wir schon früh los.

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 Angekommen im Hotel Restaurant Waldesruh.  Das Essen...
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 ist einfach...  köstlich!
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 Und reichlich!  Die Heinzelmännchen, trocknen die Roller.
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 Auch das Frühstück ist reichlich.  

 

Nach dem opulenten Frühstück fuhren wir um 09:00 Uhr los Richtung Saarbrücken. Heute stand die Besichtigung des SR (Saarländischer Rundfunk) auf dem Programm. Von Hauenstein fuhren wir über die B10 über Pirmasens, Höheischweiler, Bärenhütte, Dellfeld, Contwig nach Zweibrücken.

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Blick über das Schwarzbachtal bei Dellfeld  

 

Von hier weiter über Homburg-Einöd, Bierbach, Lautzkirchen, Würzbach, Oberwürzbach, Saarbrücken-Scheid, Saarbrücken-Schafbrücke zum Halberg. Hier ist der Saarländische Rundfunk beheimatet. Parkplätze fanden wir direkt am Rundfunk. Treffpunkt für Besucher, war der große Sitzungssaal des SR. Ein ehemaliger Produktionsleiter des SR wollte uns die Einblicke des SR erklären. Zuerst sahen wir das Schloss Halberg, Familiensitz der Familie Stumm, Eigentümer der Halbergerhütte ein altes Stahlwerk in Saabrücken. 1939 bezog der damalige Reichssender Saarbrücken das Schloss uns sendete von dort das Programm des Hitlerregimes für das Saarland. Nach dem 2. Weltkrieg war das Saarland französisch und der Sender hieß Radio Saarbrücken. 1952 sendete Radio Saarbrücken seine 1. Fernsehsendung. Ab 1957 wurde der SR eine Anstalt des Öffendlichen Rechts und ist eingliedert in der ARD. Heute produziert der SR 4 Radioprogramme SR1 (Europawelle) SR2 (Kulturkanal),SR3 (Saarlandwelle), SR4 (Offener Kanal). Das Fernsehprogramm stellt einige Reisemagazine her und die täglichen Nachrichtensendungen und das Magazin Saar „mag´s“.

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 Schloss Halberg, Sitz des SR.  Grosser Konferenzsaal.
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 Auf geht´s, durch den SR.  Der grosse Sendesaal des SR.
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 Studio des SR1 Europawelle.  Die Räume der Redaktion Hörfunk.
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 Im Herz des SR, Redaktion Aktuell.  Grosses Fernsehstudio.
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 Licht muss sein.  Hier ist das Büro von...
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 Edith.  Der neue Moderator von mag´s ??
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 Das Greenbox Studio, hochmodern!  Das Tor zum Saarlänischen Rundfunk SR.

 

Wir bekamen die die Radiostudio´s zusehen, den großen Sendesaal und die Fernsehstudios. Der Rundgang war für 90 Min. angesetzt, wir benötigten 2 Std. 30 Min. Die Besichtigung war ein tolles Erlebnis, wann bekommt man  eine private Führung durch einen Rundfunksender des offendlichen Recht hautnah zusehen. Wir sagen danke an den Saarländischen Rundfunk! Leider mussten wir die Tour für diesen Tag verkürzen, den unser Klaus begann zur kränkeln mit Fieber, eine ausgewachsene Erkältung machte sich breit. Also fuhren wir über das Mandelbachtal und Bliesgau nach Zweibrücken. Hier auf die A8 bis Pirmasens und dann die B10 bis zu unserem Hotel. Der Rest des Tages wurde von unseren mitgereisten Frauen mit Schuheshopping in der Schuhmeile genutzt. Nach dem leckeren Abendessen wurde noch ein wenig geplaudert und dann ging es in die Waagerechte zum schlafen. Nach dem reichlichen Frühstück, fuhren wir gegen 10:00 Uhr über die B10 bis Hinterweidental und weiter Richtung Bad Bergzabern über die B427. Schön durch das Dahner Land oder dem Wasgau. Ab Bad Bergzabern verlief die Tour auf der B38 Richtung Schweigen, dort eine kurze Rast am Deutschen Weintour.

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 Deutsches Weintour.  

 

Dort endet die Deutsche Weinstraße die in den 30er Jahren des letzten Jahrhundert gegründet worden ist, um Tourismus in die damals sehr arme Region zu bringen und den Pfälzer Wein im ganzen Reich bekannt zu machen. Ab dem Deutschen Weintor beginnt Frankreich, das Depardement Alssac (Elsass) Über die D434 und D63 Richtung Straßbourg. In Seltz fuhren wir auf die D468 bis Roppenheim. Hier entdeckten wir zufällig das Hotel-Restaurant A La Couronne. Die Speisekarte war sehr einladend, der Magen machte auch schon so komische Geräusche, also nichts wie in den Biergarten was essen damit die Geräusche weniger wurden.

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Der Name iss schon mal gut Jürgen hat Hunger
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Guten Hunger.  

 

Es geht nichts über die Küche im Elsass! Dann wieder auf unsere Roller und weiter auf der D468. Ab Gambsheim bekamen wir wieder Probleme mit unseren Navis, denn es führte uns im Kreis und das des öfteren. Warum? Wir wissen es nicht. Die Karten für Frankreich waren Richtig geladen, irgend etwas muss wohl falsch gelaufen sein. Was tuen? Route löschen und das Ziel direkt eingeben, in diesem Fall Centre de Ville in der Hoffnung das wir auch dort landen. Gelandet sind wir auch im Stadtzentrum von Strasbourg und zwar am Gare de Strasbourg. Das ist auf jeden fall nicht die Innenstadt. Wenn man sich nicht auskennt, fragen hilft immer. Das Straßburger Münster ist auf dem Place de la Cathédrale! Ins Navi getippt, und wir waren da.

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 Das Sraßburger...  ...Münster.
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 Die Orgelbühne.  Die Astronomische Uhr, (Astrolabium)
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 Eines der schmuckvollen Fenster.  Die Orgel.
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 Der zweite Turm wurde nie gebaut.  

 

Durch die rumkurverei hatten wir schon sehr viel Zeit verloren und so waren wir erst gegen 16:30 Uhr am Straßburger Münster. Kaum Zeit die Altstadt und die Cathédrale zu besichtigen. Somit das Kurzprogramm gemacht, damit wir gegen 17:00 Uhr wieder Richtung Hauenstein fahren konnten. Pünktlich zum Wochendverkehr in Straßburg! Zuerst mal aus der Stadt raus und dann auf die Autobahn A4 Richtung Hagenau und Paris, ab dem Autobahndreieck Le Chatheau de Sury auf die A35 Richtung Deutschland. Bei Lauterbourg fuhren wir über die Grenze, Richtung Kandel. In Kandel auf die A65 Richtung Landau/Pfalz. Wie gesagt, Freitag, Wochendverkehr! Was kommt? Stau! Wie in NRW. Runter von der  Bahn, die Ausfahrt Rohrbach genommen und weiter über Land nach Landau. Na, besser war das auch nicht, denn den Gedanken hatten auch viele andere Fahrer. Im Schleichtempo nach Landau, durch Landau und weiter auf der B10 Richtung Hauenstein. Gegen 19:30 waren wir dann heil in unsere Unterkunft angekommen. Recht spät, zuerst mal die Klamotten aus und trockene Klamotten an. Jetzt was warmes zu essen und der Abend ist gerettet.

Für den nächsten Tag hat der Wettergott schlechtes Wetter angekündigt. Schade, denn wir wollten über die Deutsche Weinstraße und den Pfälzer Wald. Doch bei dem Regen nicht! Was machen? Zuerst mal Kaffee trinken und auf besseres Wetter warten. Gegen Mittag klarte sich das Wetter etwas auf und wir beschlossen, die Tour in der light Version zu fahren. Gegen 13:00 Uhr fuhren wir los, über Rinntal und Anweiler am Trifels bis Albertsweiler. Kleine Rast in den Weinbergen, der Burgunder Rotwein hing noch an den Rebstöcken, der Grauburgunder auch. Natürlich haben wir die Trauben probiert, sehr süss!

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Weinberge bei Albertsweiler. Rotwein, sehr Süss die Traube.

 

Ich denke mal, bald ist Weinlese. Weiter ging die Tour über Rhodt unter Rietburg, Edenkoben bis Maikammer. Von Maikammer in den Pfälzer Wald rund um den Kalmit, die höchste Erhebung im Pfälzer Wald. Von hier kann man bei gutem Wetter über das Rheintal bis in nden Odenwald schauen. Doch wir hatten kein gutes Wetter. Vom Kalmit aus fuhren wir weiter bis St. Martin und weiter bis Hambach.

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Hambacher Schloß

 

Das Schloss haben wir nur von außen gesehen, denn für eine Führung hatten wir keine Zeit. Nun wieder zurück bis Edenkoben mit einem kurzen Stop in den Weinbergen um die Villa Ludwigshöhe zu sehen.

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Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben. Flammkuchen und ein Glas Wein, Spitze!
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Lecker!  

Von den Weinbergen sind wir dann in Edenkoben in ein Weingut gefahren, Flammkuchen und ein Glas Wein ist ein muss, es war sehr lecker. Der Wettergott hatte kein einsehen mit uns und wir bekamen auf dem Rückweg einen Schauer Regen mit, der sich gewaschen hat. Wir konnten kaum die Hand vor Augen sehen und waren in Nullkommanichts nass bis auf die Haut. Triefend nass sind wir dann in unser Hotel in Hauenstein angekommen. Wie bekommen wir die Klamotten bis zum nächsten Tag wieder trocken? Mit Heizung und Fön ging es so einigermaßen. Schaden hatten wir auch, denn meine Kamera hatte ich in der Jacke und sie war vom Regen abgesoffen. Kamera kaputt, keine Bilder mehr. Der nächste Tag war der Abreisetag. Wir fuhren über Johanniskreuz auf der B48 bis Bingen. Natürlich auch mit den Umwegen rund um Bad Kreuznach. Weiter auf der B9 bis Bacherach, über dem Rhein nach Kaub, denn wir wollten in Benno´s Truckstop was essen. Von hier weiter auf der B42 bis Bonn-Nord und weiter auf der A59 bis Heumar und dann weiter auf der A3 bis zu unserem Vereinslokal Gut Lohof. Hier endet die Tour, noch was kleines essen und dann zurück nach Hause. Es war eine schöne Abschlusstour mit ein paar kleinen Hindernissen.

Text: Rolf T. Burgi    Bilder: Edith, Dieter, Rolf T. Burgi.   Tourguide: Rolf T. Burgi, Dieter.

©Rollerfreunde Op Tour 2016